Die Frage sollte eher lauten, was sollte man bei einem Dating auf keinen Fall tun? Nachdem man sich bereits einige Zeit ausgetauscht hat, am besten auch per Telefon, kommt es vielleicht zu einem ersten Treffen. Natürlich hat man hier die große Chance jemanden zu treffen, mit dem einen Einiges verbindet, aber ein Restrisiko bleibt immer bestehen.
Was sollte man tun – nicht tun?
Als erstes sollte man es unbedingt vermeiden, das erste Treffen in den eigenen vier Wänden stattfinden zu lassen. Ein neutraler Boden eignet sich viel besser. Wie wäre es mit einem Restaurant, einer Kneipe oder dem Park? Danach sollte man sich beim ersten Treffen auf eine bestimmt Länge festlegen. 30 oder 60 Minuten reichen vollkommen aus. Sollte man das Gefühl haben, sich „geirrt“ zu haben, kommt man aus der Situation leichter heraus. Mit seinen Kontaktdaten muss man sehr vorsichtig umgehen. Bei der Herausgabe der Festnetznummer ist es möglich die Adresse ausfindig zu machen, keine so gute Idee! Vielleicht sollte man am Anfang auch seine Handy-Nummer unterdrückt lassen, sicher ist sicher. Auch das charmant gemeinte Abholen oder nach Hause fahren sollte erst einmal ein Tabu bleiben. Sollte es beim ersten Gespräch zu Stockungen kommen, vermeidet man Fragen, mit denen nur mit ja und nein Antworten geantwortet werden könnte. „Offene Fragen“ lautet hier die Devise. Diese beginnen immer mit einem Warum, Wie , Woher . So kommt meistens ein gutes Gespräch in Gang, man erfährt einiges über den Anderen und es wird nicht langweilig. Attraktiv und interessant wirken Menschen, die ein gewisses Selbstbewusstsein an den Tag legen, man selbst ist da mit eingeschlossen. Themen wie „Einsamkeit“, „Beziehungsprobleme“ oder über den Expartner sind tabu, sie sind absolut kontraproduktiv und verscheuchen das Gegenüber blitzschnell. Auch Geld, Sex, Kinderwünsche und Politik sollten erst einmal ausgeklammert werden.
Zurückhaltung und Aufmerksamkeit
Viele Menschen neigen dazu, einfach zu schnell und zu viel von sich preis zu geben. Nicht nur, dass es unvorsichtig ist, auch psychologisch gesehen ist das kein guter Schachzug. Etwas Geheimnisvolles darf gerne bleiben! Ist man begeistert von dem tollen Auto, der Uhr oder dem sensationellen Outfit, dann bitte nicht vergessen: Autos kann man leasen, Replikate sind leicht zu bekommen und Anzüge kann man in Raten bezahlen. Eine bessere Strategie ist es aufmerksam zuzuhören und dabei auf das Wie und Was zu achten, ob es stimmig ist und ob einem die Art gefällt. Das sagt mehr aus, als das äußere Erscheinungsbild.
Traumpartner?
Das Allerwichtigste ist, sich selber im Klaren darüber zu sein, was einem wichtig ist und was nicht, wie der Traumpartner sein soll und was gar nicht funktionieren würde. Je genauer das Bild ist, desto wahrscheinlicher ist es einen „Treffer“ zu landen. Erwartungen sind immer wichtig.
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