Online Dating – nicht alles glauben, was da steht

Grundsätzlich neigt der Mensch ja dazu, recht gutgläubig zu sein. Das kann einem aber auch zum Verhängnis werden, wenn man auf den zahlreichen Flirtplattformen im Internet unterwegs ist. Eine gesunde Skepsis gegenüber den Angaben in den Profilen ist hier durchaus angebracht. So mancher User gibt sich nämlich hier als Single aus, obwohl er keiner ist.

So lange es bei einem unverbindlichen Flirt bleibt, ist das auch kein Problem. Doch sollte man vor einem geplanten Treffen doch etwas genauer nachfragen, nicht dass man sich in die berühmt berüchtigten Nesseln setzt, ohne davon überhaupt nur etwas zu ahnen. Das erste Treffen sollte nach Möglichkeit ohnehin auf neutralem Boden stattfinden. Das verschafft einem die Möglichkeit, jederzeit zu gehen, falls es unangenehm werden sollte.

Vor allem die weiblichen User machen hin und wieder die Erfahrung, dass die Herren der Schöpfung sie am liebsten schon nach den ersten drei Sätzen ins Bett zerren und anschließend ihrer Wege gehen möchten. Sehr geehrte Herren! Das soll keine pauschale Verurteilung aller Männer sein, aber leider haben Sie unter Ihren Artgenossen einige Exemplare, die das so praktizieren und den „Ruf der gesamten Innung“ blamieren, wie der Volksmund so schön sagt.

Wichtig bei einem Treffen ist es, dass man immer darauf achtet, den Anderen nicht zu beleidigen, auch wenn man das angesichts auffliegender Lügen oder der Schummelei mit dem Profilbild gern tun würde. Hier ist es besser, einfach seiner Weg zu gehen und das Treffen unter unangenehme Erfahrung einfach abzuhaken. Am besten ist es, man schraubt seine Erwartungen nicht allzu hoch, dann kann man nämlich auch nicht enttäuscht werden.

Bildquelle: aboutpixel.de / call me dennis © Sven Brentrup

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